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Wintergärten

Wintergarten als Anbau.

Wohnraum-Erweiterung in Glas und Aluminium — vom Sommer-Wintergarten bis zur ganzjährig isolierten Variante.

Typen
Sommer · Ganzjahr · Warmwintergarten
Verglasung
Iso · VSG · Sonnenschutz
Heizung
optional integriert
Maße
individuell
Wintergärten aus Aluminium — Beispielbild von Zitberg
Spezifikation

Technische Eckdaten

Was Aluminium, VSG-Glas und 20 Jahre KD-Erfahrung leisten — schwarz auf weiß.

Typen
Sommer · Ganzjahr · Warmwintergarten
Verglasung
Iso · VSG · Sonnenschutz
Heizung
optional integriert
Maße
individuell
Entscheidung

Wann lohnt sich ein Wintergarten als Anbau?

Ein Wintergarten als Anbau an das Bestandsgebäude macht dann Sinn, wenn Sie den Wohnraum dauerhaft erweitern wollen — nicht nur eine überdachte Terrasse suchen. Der Unterschied liegt im Anspruch: Ein kalter Wintergarten ohne thermische Trennung verlängert die Nutzungszeit auf Frühling und Herbst. Ein Warmwintergarten mit Isolierverglasung und thermisch getrennten Aluminiumprofilen ist dagegen ganzjährig bewohnbar.

Für die Region Baden-Württemberg gilt: Ein Wintergarten gilt baurechtlich als Wohnraum, sobald er beheizt wird und eine feste Verbindung zum Gebäude hat. Die üblichen KD-Systeme mit Isolierverglasung und thermisch getrenntem Aluminiumprofil erfüllen die GEG-Anforderungen — prüfen Sie dennoch vorab mit Ihrer Baubehörde, ob ein Genehmigungsantrag erforderlich ist.

Nutzungstypen

Kalter, temperierter oder warmer Wintergarten — drei Typen im Vergleich

Sommerwintergarten

Kalter Anbau

Einfacherer Aluminiumrahmen, einfach oder leicht wärmegedämmtes Glas. Nutzbar von März bis Oktober. Keine Heizung, keine Lüftungsanlage — die Kosten sind entsprechend geringer. Ideal für Kübelpflanzen und als Übergangszone.

Geringste Investition
Temperierter Wintergarten

8 bis 15 Grad Raumtemperatur

Eigenständige Heizquelle (elektrisch oder Infrarot), zweifach wärmegedämmtes Glas (Ug ≤ 1,1 W/m²K). Für empfindliche Pflanzen, gelegentlichen Winterarbeitsplatz oder als Pufferzone zum Hauptgebäude.

Mittlere Investition
Warmwintergarten

Ganzjährig bewohnbar

Thermisch getrennte Aluminiumprofile, dreifach wärmegedämmtes VSG-Sicherheitsglas, Lüftungssystem, Anschluss an Gebäudeheizung oder separate Fußbodenheizung. Volles Wohnkomfort das ganze Jahr.

Höchste Investition
Verglasung

Iso-Verglasung: Was bedeuten die Kennwerte konkret?

Der U-Wert beschreibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturdifferenz durch das Glas verloren geht. Für einen warmen Wintergarten in der Region Heilbronn ist dreifache Isolierverglasung empfehlenswert.

Einfachglas
U-Wert ca. 5,8 W/m²K — stark veralteter Standard, heute nicht mehr verbaut
Zweifach-ISO
U-Wert 1,0–1,1 W/m²K — Mindeststandard für temperierten Wintergarten (Ug ≤ 1,1)
Dreifach-ISO VSG
U-Wert 0,5–0,7 W/m²K — empfohlen für Warmwintergarten; VSG hält bei Bruch zusammen
VSG Dachlage
Pflicht bei Überkopfeindeckung — gebrochenes VSG-Dach fällt nicht als Scherben in den Raum
Klimatisierung

Lüftung und Überhitzungsschutz — die oft unterschätzten Themen

Faustformel
Lüftungsöffnungen ≥ 15 % der Wintergartengrundfläche

Ein Wintergarten mit großer Glasfläche heizt sich an Sommertagen schnell auf 50 Grad auf, wenn keine ausreichende Lüftung vorhanden ist. Planen Sie von Anfang an Lüftungsflügel ein — entweder als Klappflügel in der Dachfläche oder als großflächige Schiebetürelemente, die sich vollständig öffnen lassen.

Außenliegender Sonnenschutz (Markise, Raffstore oder Lamellensystem) reduziert den Wärmeeintrag deutlich effizienter als innenliegender Sonnenschutz. Für größere Wintergärten ab 20 m² empfiehlt sich eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Kombination mit Glasschiebewänden

Schiebetürelemente an der Frontfassade ermöglichen vollständiges Öffnen an heißen Tagen. Kombiniert mit Lüftungsflügeln im Dach entsteht eine natürliche Querlüftung ohne mechanische Anlage. Mehr dazu unter Schiebeelemente für die Terrasse.

Planung

Planungsschritte: Was passiert vor dem ersten Spatenstich?

1
Nutzungstyp festlegen

Kalt, temperiert oder warm — das bestimmt Verglasung, Profile und Heizungsplanung. Alle weiteren Entscheidungen folgen daraus.

2
Baugenehmigung prüfen

In BW gilt ab beheizter Nutzfläche die Genehmigungspflicht. Gemeindeverwaltung frühzeitig kontaktieren — wir unterstützen bei den Unterlagen.

3
Fundament klären

Ein Wintergarten braucht ein eigenes frostfreies Streifen- oder Plattenfundament. Bestehende Terrassenplatten tragen in der Regel nicht ausreichend.

4
Wandanschluss prüfen

Türausschnitt, Sturz und Abdichtung zur Außenwand müssen fachgerecht geplant sein. Wandstruktur vorab klären.

5
Haustechnik einplanen

Steckdosen, Beleuchtung, Heizkörperanschluss und Lüftung vor dem Betonieren der Bodenplatte festlegen — nachträgliches Nachrüsten ist aufwendig.

6
Lüftung und Sonnenschutz definieren

Mindestens 15 % Lüftungsöffnung einplanen. Außenliegenden Sonnenschutz von Anfang an in die Konstruktion integrieren.

Beratung

Wintergarten planen — von der ersten Idee bis zur Übergabe

Unsere Experten in Heilbronn und Göppingen beraten Sie zu allen drei Nutzungstypen. Ergänzende Lösungen wie Glasschiebewände für den Übergang zur Terrasse sind in unserer Produktübersicht zu finden.

Inspiration

Wintergärten — realisierte Projekte

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Glaswürfel · Frei stehend
Ganzjahres-Wintergarten mit Sonnenschutz und Heizung, Aluminium-Konstruktion
Ganzjahr · Beheizt
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Sechs Gründe, warum Kunden uns wieder buchen.

10 Jahre Garantie

Auf alle KD-Produkte. Konstruktion, Material und Verarbeitung.

Maßanfertigung

Jede Überdachung passgenau geplant — kein Standardkatalog.

Verifizierter KD-Partner

Original KD-Qualität, montiert vom autorisierten Regional­partner.

Kostenlose Beratung

Vor Ort innerhalb von 100 km. Mit Aufmaß und Festpreis-Angebot.

Komplettservice

Beratung · Aufmaß · Fertigung · Montage. Alles aus einer Hand.

40.000+ Kunden

Aus 20 Jahren KD-Erfahrung in Baden-Württemberg.

FAQ

Häufige Fragen

Noch Fragen offen? Rufen Sie uns gerne direkt an oder fordern Sie ein Angebot über den Konfigurator an.

Was ist der Unterschied zwischen Kalt- und Warm­wintergarten? +

Kalt­wintergarten (Sommer­garten): einfach verglast, ungeheizt — verlängert die Terrassen­saison von April bis Oktober. Warm­wintergarten (Ganzjahres-Wintergarten): Iso-Verglasung, Heizung, gilt bau­rechtlich als Wohnraum und wird Teil der Wohnfläche. Wir bauen beide; die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie den Raum auch im Winter aktiv nutzen möchten.

Wird ein Wintergarten in Baden-Württemberg genehmigungs­pflichtig? +

Praktisch immer ja — sobald geheizt und ganzjährig nutzbar, gilt der Wintergarten als Aufenthalts­raum nach LBO. Sommer­gärten (unbeheizt, bis 30 m²) sind häufig verfahrensfrei. Den Bauantrag stellen wir auf Wunsch komplett zusammen, inklusive Statik-Nachweis.

Welche Verglasung ist die richtige? +

Für Sommer­gärten reicht Einfach­verglasung mit ESG. Für Warm­wintergärten setzen wir auf 3-Scheiben Iso-Verglasung mit Ug-Wert um 0,7 W/m²K — energetisch auf Neubau-Niveau. Sonderwünsche wie selbst­reinigendes Dachglas oder elektrochrome Verglasung sind möglich.

Kann ein Wintergarten an einen bestehenden Anbau angeschlossen werden? +

Ja, das ist der häufigste Fall — der Wintergarten ersetzt eine bestehende Terrassen­überdachung oder erweitert das Erdgeschoss. Die Statik des Bestandshauses prüft unser Statiker vor Vertrags­abschluss; bei tragenden Eingriffen koordinieren wir mit einem Bauingenieur.

Wie wird der Wintergarten beschattet und belüftet? +

Aufdach-Markisen oder Innen­beschattung (Plissees, Rollos), gekoppelt mit Schiebe-Drehfenstern oder elektrischen Dachklappen für Luftwechsel. Bei Warm­wintergärten zusätzlich Klima­steuerung mit Sensoren — die wir mit Ihrem Smart-Home koppeln können.

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